Gendern in der wabe?

Gendern in der wabe?


In der wabe halten wir es so, dass wir geschriebene Texte in der maskulinen Schreibweise verfassen. Dies tun wir immer mit dem Hinweis, dass wir uns der kompromisslosen Gleichstellung aller Geschlechter verpflichtet haben und die Wahl der Schreibweise lediglich einer besseren Lesbarkeit dient.


Nun wird – mitunter auch in den eigenen Reihen – der Ruf nach Gendern in Texten laut. Führen wir einen * oder einen : ein? Ist die Gleichstellung dann gewährleistet? Wer in der wabe arbeitet oder hier seine Anlaufstelle im Begleiteten Wohnen oder in wabene hat, der weiß, dass wir alle Menschen gleichbehandeln. Wir begegnen unseren Klienten respektvoll und angemessen, egal welchen Geschlechts, welcher Religionszugehörigkeit oder welchem Gesundheitsstatus sie angehören. Wir arbeiten und leben in der wabe miteinander auf Augenhöhe und sind überzeugt davon, dass die Taten vor den Worten kommen. Aus unserer Sicht ist es wichtiger, sich gerecht, anerkennend und tolerant zu verhalten als Texte umzuformulieren und belassen es damit auch weiterhin bei der einheitlichen maskulinen Schreibweise.